Themen: Ehe, Beziehungen, würdiger Wandel
[0:00] Einige von euch werden zumindest Teile von dieser Predigt bereits bekannt vorkommen. Na, das ist kein Nachteil, sondern das wäre super, weil dann habt ihr vor einigen Jahren gut zugehört, die Worte in euren Herzen bewahrt und hoffentlich in der Zwischenzeit immer wieder daran gedacht und das Ganze auch umgesetzt.
[0:25] Wichtige Dinge wiederholt selbst Paulus und somit kann es auch uns nicht schaden, wenn wir uns den wichtigen Dingen immer wieder uns mit diesen beschäftigen.
[0:40] Doch um welches wichtige Ding geht es denn? Um welches Thema geht es? Heute möchten wir uns mit der Ehe beschäftigen und das ziemlich exklusiv mit der Stelle aus Epheser 5, 22 bis 33. Es geht also nicht darum, dass ich ein ganzes Bild der Ehe anhand der Bibel euch vermittle, sondern wir möchten spezifisch diese Textstelle Epheser 5, 22 bis 33 zusammen besprechen bzw. durcharbeiten.
[1:12] Der Titel von der heutigen Predigt heißt Lebe eine Ehe oder lebe die Ehe nach Gottes Plan. Bevor ich beginne, möchte ich noch beten.
[1:26] Vater im Himmel, ich danke dir, dass du der Schöpfer bist von allem. Ja, du bist, du hast nicht nur die Welt erschaffen, sondern du hast uns Menschen auch erschaffen. Du hast uns Menschen auch in unserer Unterschiedlichkeit erschaffen, als Mann, als Frau, als Kinder.
[1:42] Besten Dank dafür, dass du uns so gemacht hast, wie wir sind. Und wir wissen, dass es gut ist, was du gemacht hast. Und so möchten wir auch deinen Plan besser verstehen und möchten uns mit deinem Wort beschäftigen, wo wir drin lesen können, was dein Wille für die jeweiligen Rollen, für die jeweiligen, ja für Mann und Frau auch in der Ehe ist.
[2:09] Wir möchten dich bitten, dass du unsere Herzen öffnest, dass wir hören, was dein Wort auch sagt. Amen. Ja, wenn du in der Gesellschaft draußen nach dem Thema Ehe fragst, dann kommst du ziemlich unterschiedliche Reaktionen zu spüren oder kommst du zurück.
[2:33] Wenn die Ehe auf einem guten Fundament aufgebaut ist, dann werden sie dir mit strahlenden Gesichtern aus der Ehe berichten und schlussendlich sagen, die Ehe ist für mich der größte und reinste Segen.
[2:50] Im Gegensatz dazu werden andere aber zusammenzucken und jammern und sagen, die Ehe ist mir zum Fluch geworden. Laut einer Statistik vom Bund werden im Kanton Zürich aktuell 45%, also ungefähr jede zweite Ehe, geschieden.
[3:12] Wenn wir jedoch bedenken, dass viele heute gar nicht mehr heiraten, sondern mehr Lebensabschnittspartner haben. Wenn man all diese Trennungen dann auch dazu zählen würde, dann wäre die Scheidungsrate massiv höher.
[3:32] Das wird jeden erschrecken und besonders auch die von euch, welche noch die Ehe vor sich haben. Ich bin mir sicher, dass die allermeisten Ehen wirklich auch mit einer guten Absicht gestartet wurden.
[3:51] Und sie wollen einander treu bis in den Tod sein. Aber wie kommt es dann dazu, dass am Anfang die so verliebten Paare sich streiten, hassen und sich schlussendlich trennen?
[4:03] Warum fliegen selbst in christlichen Ehen Teller, wortwörtlich? Sind wir Christen dieser Statistik ebenfalls einfach so machtlos ausgeliefert?
[4:18] Ich kann dich beruhigen. Eine erfolgreiche Ehe ist weder ein Zufallsprodukt noch von irgendeiner noch so weltlichen Statistik abhängig.
[4:31] Selbst wenn du jetzt da entmutigst, da sitzt und gerade an den Scherbenhaufen denkst, wo du selber drauf sitzt, dann möchte ich dich ermutigen.
[4:46] Bei Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Eine erfolgreiche Ehe hat damit zu tun, dass jeder die Stellung einnimmt und die Verantwortung wahrnimmt, welche Gott bei der Erschaffung des Menschen uns gegeben hat.
[5:07] Wenn wir den Bauplan von Gott verstehen und auch umsetzen, dann wird die Frucht auch aufgehen. Und es ist nie zu spät. Wenn du jetzt denkst, oh nein, nicht schon wieder das Thema, ich bin doch Single und das ist definitiv bei mir nicht aktuell.
[5:31] Ja, dieses Thema betrifft mehr als nur die jungen, unerfahrenen Ehepaare in unserer Gemeinde. Dieses Thema betrifft zuerst auch die Unverheirateten.
[5:44] Denn in erster Linie müsst ihr nicht nach einem Ehepartner schauen, der all diese Kriterien erfüllt. Sondern ihr müsst lernen, ein potenzieller Ehepartner zu werden, der all diese Kriterien erfüllt.
[6:02] Ihr müsst wissen, wie möchte Gott mich verändern, damit ich zu seiner Ehre auch einem Ehepartner dienen kann. Und erst dann geht es auf die Suche nach einem potenziellen Ehepartner, der den Augen Gottes entspricht.
[6:24] Aber es betrifft natürlich auch alle, die Verheirateten. Denn ihr sollt eure Motivationen, eure Gedanken, eure Taten anhand von der Schrift überprüfen und euren Ehealltag anhand der Schrift ausrichten.
[6:44] Und genau über dieses Rollenverständnis betreffend diesen Aufgaben und Verantwortungen spricht uns Epheser 5, 22-29.
[6:57] Und das möchten wir nachgehen. Aber die Verse will ich nicht einfach nur isoliert zusammen mit euch anschauen, sondern ich möchte euch kurz eine Schnelleinführung in den Epheserbrief geben.
[7:08] Beziehungsweise dann in das Kapitel 5. Der Epheserbrief wurde von Paulus an die Gemeinde in Ephesus geschrieben. Und grundsätzlich kann der ganze Brief in zwei Teile eingeteilt werden.
[7:24] In den Kapitel 1 bis 3 zeigt Paulus auf, wie Gott seine Gemeinde erlöst, gerechtfertigt und in welche Stellung wir durch Christus hineinversetzt wurden.
[7:37] Und dann ab Kapitel 4 bis 6 geht es dann darum um die Anwendung, wie wir als seine Gemeinde miteinander in der Gesellschaft leben sollen.
[7:51] Wir möchten kurz Kapitel 1 bis 5 durchgehen und ein paar Goldnuggets ausgraben, welche wichtig sind um die Verse, welche nachher in Bezug auf Mann und Frau stehen, dass wir die richtig verstehen.
[8:06] Epheser 1,3 steht, gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus, wie er uns in ihm auserwählt hat, vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe.
[8:33] Zuerst stellt Paulus klar, dass jeder Gläubige in Christus mit jedem geistlichen Segen gesegnet ist. Er hat uns in Christus erwählt, alles gegeben, was wir brauchen und dazu bestimmt, zu seiner Ehre allein zu leben.
[8:51] Wir haben alles, was wir brauchen, um ein Leben zu leben, was ihn ehrt. Im Kapitel 2 blickt dann Paulus zurück und zeigt auf, aus was, dass Gott uns, jeden einzelnen Christen errettet hat.
[9:09] Kapitel 2, Vers 1, auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr eins gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.
[9:27] Unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und wir waren von Natur Kinder des Zorns wie auch die anderen.
[9:46] Jedes Kind Gottes, wir alle waren vor der Errettung Rebellen gegenüber dem Heiligen Gott. Wir waren ungehorsam, lebten nach den eigenen Begierden.
[10:01] Wir haben gemacht und gelassen, was wir wollten. Doch jetzt kommt die große Wende ab Vers 4. Es kommt ein großes Aber und Gott zeigt auf, wie er trotz unserer Handlung uns gegenüber gehandelt hat.
[10:16] Gott aber, der Reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe Willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen mit dem Christus lebendig gemacht.
[10:33] Aus Gnade seid ihr errettet und hat uns mit auferweckt und mit versetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus, damit er in den kommenden Weltzeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade in Güte an unserer Weise in Christus Jesus.
[10:51] Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben und das nicht aus euch. Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandern sollen.
[11:15] Gott hat uns nicht das gegeben, was wir verdient haben. Er hat sich uns erbarmt und uns aus Gnade durch seinen Sohn Jesus Christus lebendig gemacht.
[11:28] Wir haben nun eine neue Stellung vor Gott. Wir sind Bürger des Himmels, seine Kinder. Wir sind seine Schöpfung erschaffen, um ihn allein zu loben.
[11:43] Und als diese Schöpfung sollen wir nun die guten Werke tun, welche Gott vorher für uns zubereitet hat. Nachdem wir die ersten vier Kapitel aus einer Vogelperspektive zusammen angeschaut haben, möchten wir jetzt in Kapitel 5 ein bisschen detaillierter schauen und erkennen, in welchen unmittelbaren Kontext die Verse betreffend Mann und Frau geschrieben sind.
[12:10] Bitte schlagt Epheser 5 1 auf, dort steht Epheser 5 Vers 1 Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder und wandelt in der Liebe gleich wie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer zu einem lieblichen Geruch für Gott.
[12:35] Gott fordert niemals etwas von dir, was du nicht tragen kannst. Entweder rüstet er dich zu dieser Aufgabe zu oder er gibt dir in der Situation Kraft um diese Situation zu ertragen.
[12:54] Die zwei wichtigsten Gebote Gott und den Nächsten zu lieben stehen auf dem Fundament von Gottes Liebe, die er dir und mir schon längst erwiesen hat.
[13:08] Gott hat dich zuerst geliebt. Jesus hat sein Leben als Schlachtopfer hingegeben, damit deine Sünde gesühnt sind.
[13:19] Durch diese Tat darfst du nun sein geliebtes Kind sein. Diese unermessliche, unverdiente Liebe, welche du von Gott erfahren hast, ist die Basis, dass du nun in derselben Liebe leben bzw.
[13:40] wandeln sollst und zwar gegenüber allen Menschen zur Ehre von Gott allein. Dieses Leben zur Ehre von Gott wird nun in den Versen 3 bis 9 aufgezeigt.
[13:54] Zum einen schließt es Dinge aus, welche bei uns nicht einmal erwähnt werden sollen. Dazu gehören Sünden wie Unzucht, Unreinheit, Schändliches Geschwätz oder Habsucht und noch vieles mehr.
[14:07] Dagegen werden wir aufgefordert, dass wir die richtigen Dinge tun sollen. Wir sollen als Kinder des Lichts im Licht wandeln und das tun, was dem Herrn wohlgefällig ist.
[14:20] Güte, Gerechtigkeit, Wahrheit, die Frucht des Geistes, das soll unser Leben beschreiben. Dann in Versen 10 bis 17 werden aufgefordert, alle Dinge, welche wir tun, anhand von seinem Willen zu überprüfen.
[14:37] Weise und gute Entscheidungen, das sollen unser Leben beschreiben. Unser ganzes Leben soll gemessen Versen 18 bis 21 durch den Geist Gottes geprägt sein.
[14:50] Das wirkt sich darin aus, dass wir gegenüber Gott dankbar sind und uns gegenüber dem Nächsten unterordnen und dies mit der Motivation in der Furcht gegenüber Gott.
[15:01] Wir machen es, weil es Gott so will. Und dann ab Vers 22 kommen wir zu unserem Abschnitt. Paulus spricht da zwei Personengruppen an.
[15:12] Er gibt Anweisungen einerseits an Männer und andererseits an die Frauen. Und obwohl die Frauen im Text zuerst genannt werden, schauen wir die Männer zuerst an.
[15:24] Die Aufgabe und das Verhalten von der Frau sind zwar unabhängig vom Leben vom Mann, aber der Blauplan von Gottes Ehe ist einfacher zu verstehen, wenn man zuerst die Rolle vom Mann klar ist.
[15:42] Und so habe ich es überschrieben, die ersten Verse, Mann, liebe deine Frau. Und wir möchten die Verse 22 bis 29 zusammen lesen. Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn.
[15:58] Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist. Und er ist der Retter des Leibes. Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem.
[16:14] Ihr Männer liebt eure Frauen, gleich wie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat, damit er sie heilige, nachdem er sie er sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so dass sie weder Flecken noch Runzen noch etwas ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei.
[16:41] Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre eigenen Frauen zu lieben, wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern ernährt und pflegt Gemeinde.
[17:00] Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und seinem Gemeinde. Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seine Frau anhängen und die zwei werden ein Fleisch sein.
[17:14] Dieses Geheimnis ist groß. Ich aber deute es auf Christus und die Gemeinde. Doch auch hier, jeder von euch, liebe seine Frau, so wie sich selbst.
[17:25] Die Frau aber erweise dem Mann Der Text fordert uns Männer auf, unsere eigenen Frauen zu lieben.
[17:43] Wenn wir zehngläubige Männer fragen, was diese Liebe konkret beinhaltet, dann bekämen wir wahrscheinlich elf verschiedene Antworten. Aber eine Antwort darunter wäre vielleicht, ja, ich spreche meine Frau jeden Tag mit Müsli, Kätzli oder Spätzli an und sage ihr x-mal pro Tag wie sehr, dass ich sie liebe.
[18:10] Doch genügt dieses Lippenbekenntnis? Was steht hier im Text, wie sich die Liebe vom Mann gegenüber seiner Frau praktisch zeigen soll?
[18:22] Und genau dort liegt in vielen Ehen auch der Grund für die Probleme. Liebe ist ein Lippenbekenntnis, welches nicht schlussendlich in der Tat endet.
[18:36] Und genau an dieser Umsetzung haben wir alle, jedermann, in irgendeiner Art und Weise zu kämpfen. Der Text hilft uns hier aber weiter.
[18:47] Er zeigt konkret, wie Liebe praktisch in der christlichen Ehe umgesetzt werden soll. Gottes Wort vergleicht die Rolle von Mann und Frau mit der Rolle von Jesus und der Gemeinde.
[19:03] Dass die Ehe ein Abbild für die Beziehung von Jesus und seiner Gemeinde ist, war bis zu diesem Zeitpunkt hier, als Paulus diesen Brief geschrieben hat, ein Geheimnis.
[19:16] Bevor wir Männer nun wissen können, wie wir diese Liebe praktisch leben sollen und umsetzen sollen, müssen wir zurückgehen und verstehen, wie Jesus die Gemeinde verstanden hat.
[19:32] Und danach sollen wir, so wie Jesus die Gemeinde geliebt hat, wir unsere Frauen lieben. Und somit können wir sämtliche Prinzipien, wie Jesus die Gemeinde geliebt hat, auch auf unsere Beziehung zu unserer Frau übertragen.
[19:49] Und ich werde in der Predigt immer wieder zwischen Jesus und der Gemeinde und zwischen Mann und Frau hin und her wechseln, mit dem Ziel, möglichst nahe bei der Schrift zu bleiben. Der Vers 25 beginnt mit Ihr Männer, liebt eure Frauen.
[20:06] In unserem Text sehen wir danach zwei konkrete Aufforderungen, wie wir unsere Frauen lieben sollen. Es ist einerseits die Liebe durch die Hingabe und zweitens die Liebe durch die Heiligung.
[20:20] Liebe durch Hingabe. Jesus hat seine Liebe zur Gemeinde durch seine Hingabe bewiesen.
[20:32] Wie hat sich denn Jesus hingegeben? Beste Zusammenfassung finden in Philipp 2. Dort hat er seine wunderbare Erklärung. Er hat auf seine Vorrechte, auf seine Privilegien im Himmel verzichtet, hat sie aufgegeben.
[20:47] Er kam nicht als Herrscher auf diese Erde, sondern als Diener. Und seine Hingabe gipfelte darin, als er den Zorn von Gott über all unsere Sünden stellvertretend auf sich genommen hat und uns dafür seine Gerechtigkeit gegeben hat.
[21:08] Hingabe bedeutet, sich selbst hingeben, sich selbst aufopfern und dem Anderen schlussendlich dienen. Und somit bedeutet das für uns Männer.
[21:21] Ein Pasha, der seine Frau vom Sofa aus wie ein ferngesteuertes Auto durchs Leben dirigiert, der liebt sich und ist ein Kommandant anstelle von einem Ehemann, der in Liebe seine Ehefrau liebt.
[21:44] Liebe ohne Hingabe, ohne Selbstopferung ist keine wahre Liebe. Wenn wir unsere Frauen nur mit Geschenken und tatenlosen Liebenserklärungen überhäufen, dann hat dies mehr mit Eigenliebe zu tun als mit Nächstenliebe.
[22:04] Denn was ist die Motivation hinter einem solchen Verhalten? Der Mann manipuliert seine Frau mit Worten oder Geschenken so, dass er schlussendlich bekommt, was er schon lange haben will.
[22:18] Das, was er schlussendlich will, ist ein angenehmes, bequemes Leben mit sexuellen Höhepunkten. Wenn wir Männer nur auf unsere eigenen egoistischen Bedürfnisse nur die vor Augen haben, dann steht dies im krassen Gegensatz zu einem hingegebenen Lebensstil.
[22:39] Diese egoistischen Bedürfnisse nennt die Bibel weltliche Begierden und das können zum Beispiel sein Erfolg im Geschäft, Erfüllung durch Sport, durch Hobbys oder einfach durch Spass haben, Fun haben oder durch sexuelle Begierden und Handlungen selbst in der eigenen Ehe.
[23:03] Das sind diese weltlichen und fleischlichen Begierden. Aber Hingabe zur Frau hat mit Selbstaufopferung zu tun. Deine Frau höher achten wie dich selber, ihre wahren Bedürfnisse höher achten wie deine eigenen Bedürfnisse.
[23:21] Du denkst jetzt, naja, wenn du meine Frau kennen würdest, die ist so zickig, die ist launisch, die hat gar nichts verdient.
[23:38] Bedenk die Hingabe von Jesus gegenüber seiner Gemeinde beziehungsweise konkrete gegenüber dir selbst. Hat sich Jesus für dich hingegeben, weil du so kostbar bist, weil du so wertvoll bist?
[23:58] Jesu Hingabe war vorbehaltlos. Er starb am Kreuz, als du noch seinen Feind warst. Seine Liebe gegenüber dir basierte nicht auf deinen Werken, was du getan hast.
[24:11] Und so soll deine Hingabe gegenüber deiner Frau auch nicht basierend auf ihren Werken sein. Hingabe bedeutet ganz praktisch, deiner Frau das Wertvollste zu geben, was du besitzt.
[24:28] Deine Zeit, deine Aufmerksamkeit, deine Kraft, deine Fähigkeiten, deine Gaben. Und ich verstehe dich, bei mir läuft das auch nicht automatisch.
[24:41] Auch ich stehe immer wieder in der Versuchung, lieber bedient zu werden, als zu dienen. Weil es unserer Natur nicht entspricht, fordert uns der Text entsprechend auch auf, uns hinzugeben.
[24:58] Es ist nicht etwas, was automatisch geht, sondern es braucht eine Entscheidung, welche schlussendlich in der Tat endet. Und wie können wir dies nun konkret umsetzen?
[25:13] Das Thema Hingabe hat auch mit Prioritäten zu tun. Um deine Frau zu lieben, musst du im Geschäft deine Arbeitszeit und Kraft einteilen, damit wenn du am Abend nach Hause kommst, deiner Frau oder deiner Familie, deinen Kindern auch dienen kannst.
[25:32] Bedenke der unsichtbaren Tafel, welche über jeder Haustür für alle Männer aufgehängt ist. Hier fängt mein Dienst an. Wenn das Geschäft dich so vereinnahmt, dass sich alles nur noch um das dreht, dann frag dich, ob dies der richtige Arbeitsplatz ist.
[25:57] Bedenke, am Sterbebett hat noch selten jemand gesagt, hätte ich doch mehr gearbeitet. Um deine Frau zu lieben, musst du deine Hobbys eingrenzen, egal ob es Sport, YouTube, Spiele, Filme oder einfach lesen oder sonst eine Ablenkung ist.
[26:18] Das betrifft auch Zeitfresser, wie auf dem Tablet oder auf dem Smartphone, auf dem Sofa oder auf dem WC, unendliche Pausen zu machen. Wir alle haben da unsere eigenen Baustellen, auch ich.
[26:33] Aber falls diese Dinge eine höhere Priorität haben, als deine Frau und du mehr News aus den Zeitungen erfährst, als von deiner Frau, dann scheint irgendetwas nicht mehr im Gleichgewicht zu sein.
[26:50] Um deine Frau zu lieben, musst du auch deine geistlichen Aktivitäten in der Balance halten und gegebenenfalls zurückschrauben. Ein paar von euch sind vielleicht jetzt aufgeschreckt.
[27:03] Geistliche Aktivitäten beziehungsweise am Glaubens- und Gemeindeleben Nein Nein zu sagen, um der Ehefrau zu dienen? Bitte bedenke daran, eine funktionierende Ehe ist die Grundvoraussetzung für einen Dienst in der Gemeinde.
[27:29] Wenn du so viel Geistliches machst, dass deine Familie schlussendlich zugrunde geht, dann wirst du wohl oder über einer der wesentlichen Punkte im Evangelium nicht verstanden haben.
[27:42] Ich möchte dich ermutigen, reduziere deine selbstsüchtigen Aktivitäten und nimm dir viel Zeit für deine Ehefrau und investiere die Zeit Gewinn bringen.
[27:55] Wenn du deine Prioritäten dienstbezogen gegenüber deiner Frau beziehungsweise dem Nächsten auch einsetzt, dann wirst du in allen Disziplinen vor Gott schlussendlich auch bestehen.
[28:07] Wie die Zeit investiert werden soll, sehen wir im nächsten Punkt. Da geht es jetzt darum, Liebe durch Heiligung. Verse 26 und 27 Damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort, damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so dass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei.
[28:39] Die vorher besprochene Hingabe von Jesus war nicht das Endziel, sondern es war ein Mittel, um das Ziel zu erreichen. Jesus kam auf die Erde, nicht um einfach uns zu dienen und den Menschen ein angenehmes Leben zu ermöglichen.
[28:56] Jesu Dienst hatte ein Ziel, er hatte seine Gemeinde erlöst und um sie auf den großen Tag des Wiedersehens vorzubereiten.
[29:11] Wenn Jesus wiederkommt bei der Entrückung der Gemeinde, wird er seine Gemeinde als eine makellose Braut oder Flecken und Runzeln noch sonst irgendetwas ähnliches in Empfang nehmen.
[29:24] Damit diese Braut, also die Gemeinde, so makellos sein kann, braucht es zwei Schritten. Der erste Schritt ist die Reinigung durch das Wasserbad im Wort.
[29:38] Durch das Wort Gottes wird der Mensch gereinigt bzw. gerettet. Gottes Wort hat also eine reinigende Wirkung. Aber das Christenleben gehört nicht bei der Errettung auf.
[29:51] Die Errettung ist nicht ein Punkt, sondern ein Doppelpunkt. Der zweite Schritt ist die Heiligung. Ab der Errettung geht es darum, dass wir Jesus im Denken und im Handeln ihm immer ähnlicher werden.
[30:05] Dieser Prozess nennt die Schrift Heiligung. Jesus Christus möchte die Gemeinde nicht einfach vor sich hintümpeln lassen. Zum Beispiel 1. Petrus 1, 15 und 16 12 Sondern wie der, welcher euch berufen hat, also Christus, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein, in eurem ganzen Wandel.
[30:27] Denn es steht geschrieben, ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig. Oder 1. Thessalonicher 4, 3, auch ein bekannter Vers, denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr euch der Unzucht enthaltet.
[30:41] Gott ist heilig und wir sollen ihm in unserem Wandern immer ähnlicher werden. Dieser Prozess nennt die Schrift Heiligung. Jesu Liebe zeigt sich dadurch, dass er sich selbst hingegeben hat, damit wir durch sein Wort errettet werden.
[31:00] Danach heiligt er seine Gemeinde durch seine Taten, durch sein Wirken. Und genau diese Liebe sollen wir unseren Frauen gegenüber zeigen.
[31:12] Gemäß dieser Stelle sind wir Männer verantwortlich, dass unsere Frauen in der Heiligung wachsen können. Wenn unsere Frau im Glauben nicht wächst, wenn sie Jesus nicht immer ähnlicher wird, dann muss der Mann zuerst sich selbst mal hinterfragen, ob er ein vorbildliches Leben lebt und seine Frau genügend im Glauben unterstützt.
[31:36] Wir Männer sind für den Wachstum des Glaubens von unseren Frauen verantwortlich. Aber wie können wir das wiederum praktisch umsetzen? Liebe Männer, ergreift die Initiative und startet und beendet den Alltag mit einem gemeinsamen Gebet.
[31:59] Ganz, ganz wichtig. Wir Männer stehen in der Verantwortung, unsere Frauen in der Schrift auch anzuleiten. nicht nicht nur zu sagen, so oder so ist es, nein, erklären, warum, damit sie das nächste Mal auch selbst die Antwort finden kann.
[32:21] Oder ein Familienvater kann durch Kinderhüten seiner Ehefrau Freiräume schaffen, damit sie Zeit hat, die Bibel überhaupt zu lesen oder eine Predigt zu hören.
[32:34] Wenn wir Ehemänner gewissenhaft zu Hause für die Kids schauen, dann können unsere Frauen auch ohne schlechtes Gewissen mal einer Abendveranstaltung der Gemeinde teilnehmen, wie Frauenstunde, Hauskreis, Gebets- oder Bibelabend.
[32:52] Da gibt es fast unendlich viele praktische Beispiele, wie wir dies machen können. Aber sind wir uns dessen auch bewusst? Machen wir es? Ich muss eingestehen, in vielen Punkten versage auch ich, doch die Bibel ist der Maßstab.
[33:12] Daran müssen wir uns ausrichten und daran möchten wir arbeiten. Ich möchte euch alle und auch mich in erster Linie dazu aufordnen.
[33:24] Lernen wir anhand vom Vorleben von Jesus, wie wir unserer Frau im Glauben ein Gefäß bieten können, damit sie wachsen kann. Vergessen wir dabei nicht, Jesus konnte gegenüber der Gemeinde dies nur tun, weil er ein Vorbild war.
[33:42] Wir können unsere Frau nur anleiten, wenn wir als ein gutes Vorbild vorausgehen. Ich bin überzeugt, wenn wir unsere Frauen so vorausgehen und sie in der Heiligung anleiten, dann werden sie Christus immer ähnlicher werden.
[34:00] Aber Achtung, wenn unsere Frauen im Glauben wachsen, dann wird dies wiederum auch Auswirkungen auf ihren Alltag haben, auf ihre Prioritäten Listen.
[34:13] Sie wird die Wohnung oder das Haus nicht mehr in einem perfekten Zustand halten, nur ein gutes Ansehen vom Besuch oder von anderen Personen zu erhalten. Sie investiert mehr Zeit in Dinge, welche schlussendlich Ewigkeitswert haben.
[34:28] Und wenn dies der Fall ist, dann unterstützt deine Frau und sage ihnen, sage ihr, dass sie sich positiv verändert hat. In den Versen 28 bis 33 geht es dann in einem weiteren Punkt ums Einssein.
[34:46] Also ein Körper, ein Fleisch sein. Das ist das Hauptthema. Was schlussendlich Gott zusammengefügt hat, darf nicht getrennt werden.
[34:57] So unmöglich wie die Gemeinde von Jesus schlussendlich getrennt werden kann, so unmöglich ist es, dass Ehepaare ein Leben getrennt voneinander leben sollen.
[35:12] Ein Ehepaar gehört zusammen. Sie sind ein Fleisch. Bei dem ein Fleisch denken viele nur an den sexuellen Aspekt. Dieser gehört sicherlich auch dazu, ist aber nur ein kleiner Teil davon.
[35:27] Als Ehepaar soll es nur noch ein Wir geben, kein Ich mehr. Wir Männer sind verpflichtet, unsere Frauen zu lieben, wie wir unsere eigenen Körper lieben.
[35:42] So natürlich dass es ist, dass wir unseren Körper darauf achten, uns acht geben, ihm nur das Beste geben und ihn nähren und pflegen. So natürlich soll es sein, dass wir genauso auch mit unseren Frauen umgehen.
[36:00] Ja, wie sieht das jetzt konkret bei dir aus? Steht die Zeit, welche du für deine Hobbys und dein Vergnügen investierst, im Gleichgewicht gegenüber der Zeit, welche du in deine Frau investierst?
[36:19] Dir ist es wichtig, dass du von anderen geliebt und angenommen wirst? Ja, jetzt vergleiche deine Erwartungen mit deinen Taten gegenüber deiner Frau.
[36:31] Sieh sie anhand von deinen Taten, deinen Worten, deiner Art und Weise, wie du mit ihr umgehst, dass du sie so liebst, wie du dich selbst liebst.
[36:43] Gibst du deiner Frau wirklich das Beste? Nimm doch deine eigenen Bedürfnisse zurück und diene deiner Frau. Du wirst nicht sterben, wenn du nur noch die Hälfte von deinen Hobbys, von deiner Sportzeit hast oder im Job kürzer treten musst.
[37:04] Es kostet dich höchstens deine Gewohnheit, dein Ansehen oder einfach schlichtweg dein Ego. Anhand von diesen Versen haben wir gesehen, dass die Verantwortung von uns Männer nicht darin liegt, zu herrschen und die Frauen zu unterdrücken, sondern sie zu lieben und selbst hinzugeben, sie zu lehren und sie der Heiligung vorwärts zu bringen.
[37:31] Und über alles gesehen geht es darum, dass unsere Lehre und unser Leben zusammen passen und wir ihnen so als Vorbilder vorangehen. Wir sollen sie so behandeln, wie wenn wir in einem Körper mit ihr zusammen leben.
[37:48] Das heißt so viel wie geben, was sie braucht. Jetzt mal ehrlich, liebe Ehefrauen, ist das nicht genial, wie Gott die Aufgaben vom Mann definiert hat?
[38:02] Wer von euch wünscht nicht sich einen solchen Ehemann? Gibt es etwas Wunderbares, als vom eigenen Mann so geliebt zu werden, wie Jesus die Gemeinde geliebt hat?
[38:16] Wenn wir Männer unsere Verantwortung in der Ehe so wahrnehmen würden, hätten wir dann solche Geschlechterkämpfe in den Ehen, in der Gesellschaft und selbst in unseren Gemeinden?
[38:32] Ich habe zuerst die Rolle von uns Männern angeschaut, weil dann ist es für euch Frauen auch viel einfacher, eure Aufgaben als Ehefrau wahrzunehmen. Die Rolle der Frau habe ich folgendermassen zusammengefasst.
[38:47] Frau Ehre deinen Mann. In diesem Abschnitt haben wir zwei Aufforderungen an die Frauen. Vers 22 sagt, ihr Frauen ordnet euch euren eigenen Männern untern als dem Herrn.
[39:04] Und dann Vers 33 Die Frau aber erweise dem Mann Ehrfurcht. Es ist interessant zu sehen, dass euch Frauen geboten ist, ordnet euch euren eigenen Männern unter.
[39:21] Die Initiative bzw. die Tat soll von der Frau aus kommen. Entsprechend gilt es, die Sicht entschieden auch abzulegen, dass die Männer über die Frauen herrschen bzw.
[39:36] die Männer ihre Frauen unterordnen sollen. Im Text ist es ersichtlich, dass die Unterordnung auf der Initiative von der Frau gründen soll.
[39:48] Wir lesen auch nirgends, dass die Frau sich allen Männern unterordnen muss. Nein, Paulus lehrt hier, dass sie sich ihrem eigenen Mann unterordnen soll. Aber warum möchte Gott diese Ordnung so haben?
[40:02] Wäre es nicht besser, wenn jeder die gleichen Aufgaben und Verantwortungen hätte? Gott hat das seit Anfang an diese Ordnung so eingerichtet.
[40:14] Bitte schlagt mal 1. Korinther 11 Vers 3 auf. 1. Korinther 11 Vers 3 Dort steht Ich will Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt von jedem Mann ist.
[40:37] Der Mann aber das Haupt der Frau. Gott aber das Haupt des Christus. Habt ihr das gesehen? Selbst in der Gottheit gibt es eine Ordnung.
[40:51] Und genau so hat Gott die Folge der Hierarchie für unsere Beziehungen angeordnet. Gott ist das Haupt von Christus. Christus ist das Haupt vom Mann und der Mann ist das Haupt der Frau.
[41:06] Im Vers 23 in unserem Text wird diese Hierarchie folgendermaßen beschrieben. Christus ist das Haupt der Gemeinde. Er ist der Retter der Gemeinde. Anhand von diesem Beispiel sehen wir, es gibt eine Ordnung, wer sich wem unterordnen soll.
[41:25] Diese Ordnung, Unterordnung hat mit dem Wert von der Person zu tun, sondern damit, wer welche Verantwortung trägt. Wenn wir dieses Prinzip der unterschiedlichen Rollen und Verantwortungen und der daraus resultierenden Unterordnung verstehen, wird es gerade euch Frauen auch leichter fallen, euch selbst unterzuordnen.
[41:51] Seid euch bewusst, euer Mann trägt vor Gott die Verantwortung über euch. Dein Ehemann trägt gegenüber dir die alleinige Verantwortung und so musst du dich aufgrund der Stellung auch nicht nur deinem sorry dein Ehemann trägt gegenüber dir die alleinige Verantwortung und so musst du dich aufgrund der Stellung auch nur deinem eigenen Ehemann unterordnen.
[42:26] Gegenüber allen anderen Menschen gilt die allgemein gültige gegenseitige Unterordnung gemäß Epheser 5 21 Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes.
[42:41] Genauso natürlich, wie sich die Gemeinde nicht über Christus als ihren Erretter stellen soll. Genauso sollst du auch dich nicht über deinen Mann stellen.
[42:53] Diese Aufforderung gilt nicht, betrifft nicht nur einige Bereiche, in denen es dir leichter fällt. Nein, diese Aufforderung gilt in allen Bereichen.
[43:05] Genau wie auch wir Männer uns Christus in allem unterordnen müssen. Was heißt dies nun konkret? Sieht Gott die Frau als ein Huscheli vom Mann an, welches keine Kompetenzen und entsprechend nichts alleine entscheiden kann?
[43:29] Für alle die, welche dieses Bild von diesem Huscheli haben, lest mal Sprüche 31 und seht dort, wie Gott eine tugendhafte Frau sieht.
[43:42] Da wird uns das Bild, da wird uns eher das Bild von einer Managerin, von einem Familienbetrieb aufgezeigt. Das Bild von einer Frau, welche ohne ihren Mann keine Entscheidungen treffen kann, finden wir nirgends in der Schrift.
[44:00] Doch wie sieht jetzt diese Unterordnung dann konkret aus? Der Mann ist verantwortlich, wie biblische Prinzipien im Kontext von der Familie umgesetzt werden sollen bzw.
[44:15] müssen. Er trägt am Schluss die Hauptverantwortung vor Gott, damit die Familie unabhängig von den guten wie auch schlechten Umständen im Leben, dass die Familie ein Leben lebt, welches Gott im Himmel ehrt.
[44:35] Praktisch kann dies zum Beispiel in Bezug auf Finanzen so aussehen. Der Mann hat von Gott die Verantwortung oder den Auftrag, dass er das von Gott anvertraute Gut bzw.
[44:50] Geld richtig verwalten soll. Entsprechend schaut er, dass ein Budget erstellt wird, damit Ende Monat die Rechnungen nach all den Verpflichtungen gegenüber der Familie, dem Staat, anderen Schuldnern und dem Beitrag der Gemeinde, dass diese Rechnung irgendwo aufgeht.
[45:11] Das Erstellen vom Budget kann bzw. soll auch gemeinsam geschehen. Aber der Mann ist verantwortlich, dass es passiert. Die Frau kann innerhalb von diesem Budget anhand von den gemachten Prioritäten frei verfügen und das Geld so verwenden, wie es geplant ist, wie es gemeinsam abgemacht worden ist.
[45:36] Dasselbe Prinzip gibt auch für alle anderen Themen, wie Kindererziehung, Umgang in der Schule, Freunde usw. All diese Familienthemen. Der Mann ist verantwortlich, dass diese Dinge zuerst angestoßen, damit sie geklärt sind, dass sie definiert sind und schlussendlich, dass sie auch passieren, dass sie umgesetzt werden.
[45:59] Das ist die Verantwortung vom Mann. Er trägt so die Hauptverantwortung. In der Umsetzung ist die Frau jedoch absolut frei, innerhalb des abgemachten Rahmens und entscheidet selbst.
[46:15] Und so kann die Frau sich praktisch auch unterordnen. Doch so gut und perfekt der Plan von Gott auch ist, wir Männer sind Sünder und wir machen Fehler und sind alles andere weder perfekt.
[46:33] Und so habt ihr Frauen es schwerer als wir Männer. Wir Männer haben Jesus oder wir Männer sind Jesus untergeordnet. Einen besseren, einen vollkommenen, einen liebevollen, einen hingebungsvolleren Vorgesetzten als Jesus gibt es nicht.
[46:52] Im Gegensatz dazu müsst ihr Frauen euch uns unvollkommenen Männern unterordnen. Wir Männer sind von der Stellung her zwar heilig, wie Jesus auch, jedoch entspricht unser Wandel, also unser Leben nicht immer der Stellung, zu der uns Christus erlöst hat.
[47:13] Ja, wie sollt ihr Frauen jetzt damit umgehen, wenn ihr zum Beispiel seht, dass der Mann sich falsch entscheidet? Aus der Ordnung von Gott heraus müsst ihr euch eurem Mann auch dann unterordnen, wenn er sich falsch entscheidet, solange es euch nicht zur Sünde wird.
[47:35] Denn schlussendlich trägt er die Hauptverantwortung. Aber lass mich es erklären, wie du in deiner Lage deinem Mann von einer falschen Entscheidung bewahren kannst.
[47:47] Zeige zuerst auf, dass du bereit bist, den Entscheid aufgrund von Gottes Gebot mitzutragen, wie er auch immer herauskommt.
[47:59] Und dann erinnere deinen Mann in Liebe an seine Verantwortung vor dem Herrn, dass er seine Verantwortung vor dem Herrn trägt und zeige auf, warum dass du auf einen anderen Entschluss kommst.
[48:14] Und jeder Mann, welcher in der Unterordnung gegenüber Gott lebt, wird in diesem Punkt seine Motive und seine Entscheidung nochmals hinterfragen.
[48:28] Und dann gibt es zwei verschiedene Ausgänge. Der eine ist, der Mann hat sich falsch entschieden. Der Antrieb für seine Entscheidung war zum Beispiel sein Ego gewesen und nicht Gottes Willen.
[48:44] So muss der Mann sich selbst dem Herrn wieder unterordnen und seine Entscheidung gegenüber der Frau korrigieren. Wir Männer sollen in einer solchen Situation dem Gott dankbar sein, dass er uns eine so wunderbare Ehefrau gegeben hat, welche durch ihr Verhalten uns vor einem falschen Weg bewahrt hat.
[49:08] Aber dann gibt es auch die andere Situation. So soll auch vorkommen. Der Mann hat richtig entschieden. Der Mann hat sich vor Gott und anhand Gottes Wort geprüft und hält an seinem Entscheid fest.
[49:22] Er trägt nun bewusst die Verantwortung für sein Handeln vor Gott. In diesem Fall müsst ihr euch euren Männern in diesem Fall müsst ihr euch bzw.
[49:39] euren Mann nun in seiner Entscheidung tragen in dem Vertrauen dass er es vor dem Herrn richtig macht. Anhand von diesem Beispiel sehen wir dass Gottes Ordnungen Sinn machen und auch funktionieren.
[49:55] Gottes Hierarchie bzw. seine Schöpfungsordnung ist das Gegenteil von irgendeiner Diktatur. Bei der Diktatur geht es um Machtausübung. Bei Gottes Ordnung geht es darum mit einer hingegebenen Liebe das Beste zum Wohl von meinem Partner zu entscheiden.
[50:16] Wenn ihr Frauen wie vor im Beispiel also zuerst eure Zustimmung gebt dass ihr euch unterordnet und dann euren Mann auf seine Verantwortung vor dem Herrn aufmerksam macht dann erfüllt ihr auch die letzte Anweisung im Vers 33 dort steht die Frau aber erweise dem Mann Ehrfurcht mit Ehrfurcht ist keine Furcht in Form von Angst gemeint sondern bei dieser Ehrfurcht geht es um Respekt und um Annahme die Frau gibt dem Mann die Ehre welche ihm aufgrund von seinen Aufgaben auch zusteht sie anerkennt mein Mann nimmt seine Rolle als Ehemann wahr wichtig dabei ist nicht im wörtlichen Bekenntnis ich ehre dich liegt die Kraft es ist die Tat mit welcher ihr bekennt wie eure Einstellung ist wenn ihr
[51:17] Frauen euch so verhaltet dann ermutigt ihr so eurem Mann die Verantwortung auch wahrzunehmen und er darf diese Aufgabe oder in dieser Aufgabe dann auch wachsen wir Männer sehen dafür dass unsere Frauen uns wirklich auch eine Gehilfung eine Ergänzung ist und wir nehmen die Hilfe auch umso dankbarer entgegen und entscheiden uns umso mehr für das Beste für die Ehefrau aber damit wir so gemeinsam leben können brauchen wir alle ein Ziel ein Maßstab für unser Denken und für unser Handeln und dieser Maßstab der ist Gott selbst beziehungsweise sein Wort vor ihm allein müssen wir uns fürchten und uns ihm alle gemeinsam unterordnen dein
[52:20] Maß an Gottes Furcht beziehungsweise deine Unterordnung unter ihm zeigt sich nicht durch ein schriftliches Dokument oder durch ein wörtliches Bekenntnis sondern durch das praktische Umsetzen von seinem Wort durch das Ausleben von seinem Willen konkret auch in der Ehe werden wir eine Ehe leben welches schlussendlich zur Ehre von Gott ist Gott wird durch unser Ehe Leben so verherrlicht und das wird konsequent bzw.
[52:57] praktische Auswirkungen haben auf unsere Familie auf unsere Nachbarn und Freunde wir dürfen durch dieses Verhalten dann ein Zeugnis zur Ehre wiederum von Gott sein ich möchte euch allen Unverheirateten ermutigen lernt die Rolle welche Gott Mann und Frau gegeben hat kennen braucht diese Kriterien um selber so zu werden und in einem zweiten Schritt solch einen Partner zu wählen damit eine Freundschaft schon von Anfang an auf ein gutes Fundament aufgebaut werden kann und ich möchte euch alle ihr Verheirateten wirklich auch ermutigen lebt danach lest es nach prüft es verhält sich so und setzt es praktisch um ist eine Investition zu Gottes Ehre und zu eurem Besten Amen wir verneigen uns noch zum
[54:02] Gebet Vater im Himmel ich danke dir vielmals dafür dass du uns in unserer Unterschiedlichkeit erschaffen hast du hast uns als Mann und als Frau erschaffen ja wir sind deine Kinder du hast uns zu deinen Kindern gemacht du hast uns zu deinen Kindern mit unterschiedlichen Aufgaben und Verantwortungen gemacht und wir danken dir dafür dass du dies nicht nur so gemacht hast sondern uns auch weitergegeben hast dass wir es wissen dürfen und so bitten wir dich erinnere uns durch deinen Geist durch dein Wort und das was du gesagt hast damit wir darin leben und unsere Rolle so wahrnehmen wie es du gemacht hast dass wir unsere Frauen wir Männer unsere Frauen so lieben wie du deine Gemeinde geliebt hast und dass die Frauen sich selbst aus
[55:02] Überzeugung auch unterordnen nicht weil der Mann besser ist nicht weil sie mehr wissen sondern aus Unterordnung gegenüber deinem Wort und so einander dienen dass wir uns gegenseitig so dienen können als Ergänzung und Diener zu deiner Ehre in deinem Reich sein dürfen so dass wir dich ehren und Zeugen sein dürfen in dieser Welt herzlichen Dank dafür Amen
[56:29] Männer das gelesen haben und das Ganze umsetzen dann wird es auch praktische Auswirkungen haben auf die Ehe mit euch lasst euch überraschen wie praktisch das Wort Gottes auch sein kann thing was dort oh Gott habe Pad Greens name oder got� kh sch lo sch co vielleicht hur slide